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Henna & Co.: graue und weiße Haare abdecken

Graue und weiße Haare sind der Alptraum von allen (Frauen und Männer jeden Alters).
Die ersten weißen Haare erschienen auf meinem Kopf, als ich gerade 18 Jahre alt war.
Ich fing an, chemische Färbemittel zu verwenden, aber mit jeder Färbung verlor mein Haar sein Licht, sein Volumen, seine Nährstoffe und seine Hydratation. Es war immer stumpf, beschädigt, voller Spliss und vor allem habe ich meine geliebten Locken verloren.
So habe ich Henna entdeckt.
Manche Leute glauben nicht, dass Henna wirklich graue und weiße Haare abdecken kann und fragen immer: "Färbt Henna weiße Haare?". Meine Antwort? "Auf jeden Fall! Schau dir das an..."

Vorher    Nachher 



Henna ist die erste Wahl für alle, die eine natürliche Alternative beim Haarefärben wollen.
Pflanzliche Alternativen zu chemischer Haarfarbe versprechen ein natürliches Farbergebnis ohne schädliche Inhaltsstoffe.
Bei pflanzlichen Färbemitteln lagern sich die natürlichen Farbpigmente an der Schuppenschicht an und legen sich so um den Haarschaft herum.
Sie schützen das Haar dadurch und lassen es gesünder und kräftiger aussehen. Henna ist auch ein starkes talgnormalisierendes und schuppenhemmendes Mittel.
Die chemischen Inhaltsstoffe industrieller Haarcolorationen brechen die Haarstruktur mit einem Oxidationsmittel – meist Wasserstoffperoxid – auf, damit die Farbe ins Haar eindringen kann und dauerhaft haltbar bleibt. Nicht selten werden die in industriellen Haarfärbemitteln enthaltenen Wirkstoffe zudem an Tieren getestet.

  • Woher kommt Henna?

Henna werde aus den Blättern des Lawsonia Inermis hergestellt und können schon in ihrer Reinform zum Färben verwendet werden. 
Um den Farbstoff zu gewinnen, werden die Blätter getrocknet und zu Pulver zermahlen.
Hennapulver an sich ist nicht färbend, aber sobald es mit Wasser verrührt wird, kann es zum Färben der Haare, Haut, Nägel und Seide oder Wolle verwendet werden. 

 

  • Haare färben mit Henna

Die Pigmente wirken wie ein schützender Pflegemantel, glätten und verdicken das Haar, anstatt es anzugreifen.
Im Vergleich zu chemischen Tönungen und Colorationen ist die Palette an Naturfarben allerdings eingeschränkter: es ist sehr schwierig (fast unmöglich), Haare mit Pflanzenhaarfarbe aufzuhellen, extreme Farbveränderungen lassen sich dagegen nicht erzielen.
Das individuelle Farbergebnis hängt zudem stark von der Ausgangsfarbe ab und lässt sich vorab nicht sicher voraussagen.
Deshalb empfehlen wir immer, zuerst an einer verdeckten Haarsträhne zu experimentieren, um das Ergebnis zu überprüfen.
Aber experimentieren, ausprobieren und sich überraschen lassen macht schließlich auch Spaß!

  • Wie geht das?

Du brauchst:

  1. Hitzebeständige Schüssel
  2. Holzlöffel
  3. Altes Handtuch
  4. Duschkappe (ich benutze immer das gleich)
  5. Pinsel (oder einfach mit deine Hände) zum Auftragen der Farbe
  6. Hut oder Turban, um die Mischung warm zu halten

Wichtig!
Im Gegensatz zu chemischen Färbemitteln muss dein Haar sauber sein, um es mit Henna zu färben!
Nach dem Henna musst du kein Shampoo verwenden.

Zunächst bringst Du Wasser zum Kochen.
Das Hennapulver in eine Keramik oder Plastikschüssel geben (nicht in Metallschüsseln oder Töpfen), mit dem kochenden Wasser übergießen (in kleinen Schritten) und verrühren.
So lange mischen bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und die Konsistenz an die eines Joghurts erinnert.
Hinweis: Bei den Mengen kommt es auf die Haarlänge und die Haarmenge an.

Wenn du kalte Rottöne erhalten möchtest, lass die Hennapaste 2 bis 3 Stunden ruhen in den Kühlschrank. Je länger Du die Farbe ziehen lässt, desto stärker und intensiver wird später Farbe auf Deinem Haar zu sehen sein.
Wenn du warme Rottöne erhalten möchtest, trage sofort die Hennapaste auf. Für warme Rottöne empfehlen wir, der Paste einen halben Zitronensaft oder einen Kräutertee und einen Esslöffel Kurkuma hinzuzufügen.

Handschuhe anziehen (immer das gleiche Paar Handschuhe und die gleiche Duschhaube zu benutzen: wir respektieren die Umwelt).

Haar scheiteln und die Hennapaste vom Ansatz her auf das Haar mit einem Pinsel oder mit deine Hände auftragen und bis in die Spitzen verteilen.
Wenn alles verteilt ist, kann man zum Schutz eine Duschhaube aufsetzten.
Halte deinen Kopf mit einer Wollmütze oder einem Handtuch warm.
Die Wärme ist wichtig, denn so können sich die Farbpigmente besser entfalten und die Haarfarbe wird schöner.

Die Abbindezeit hängt von dem gewünschten Farbton ab.
Ich empfehle eine Mindestdauer von einer Stunde. In der Regel lasse ich es 2 Stunden auf dem Kopf.

Dann Hennapaste mit warmen Wasser ausspülen.
So lange ausspülen bis das Wasser klar bleibt.
Wer will kann zum Schluss auch eine Conditioner dazu nehmen und den Rest auswaschen.

Unser Liebling? Die aus "Le Erbe di Janas"!

Tipp: Versuche mindestens 3 Tage lang kein Shampoo zu verwenden.
Gib dem Henna Zeit um sich wirklich an das Haar zu binden.
Es wäre ideal, Shikakai Waschkraut als erstes Post-Henna-Shampoo zu verwenden. Shikakai hilft dem Henna, sich vollständig mit dem Haar zu verbinden. Noch nie davon gehört? Lies mehr auf unserem Blog: Frucht für das Haar: Shikakai.

Wichtig: Henna ist ein Naturprodukt es vor allem auch für Allergiker geeignet, aber auch auf das reine Henna kann man allergisch sein! Unbedingt vorher an einer kleinen Stelle Haut ausprobieren.

Mit Henna werden deine Haare nicht nur rot!
Graue und weiße Haare werden mit reinem Henna rot.
Um die Farbe in Braun oder Schwarz zu ändern, musst du eine weitere Färbung mit verschiedenen Färbekräutern vornehmen.
Für mehr Informationen zögere nicht uns zu kontaktieren!


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